Zukunft gestalten

Menschen nach Geschlecht, Herkunft, Glaube und anderen „Zugehörigkeiten“ zu sortieren, sie in Schubladen zu stecken und dadurch zu separieren, sollte ein Relikt der Vergangenheit sein.

Menschen aufgrund ihres individuellen persönlichen Charakters, ihres Engagements und ihrer Fähigkeiten zu respektieren, sollte gegenwärtig als Realität gelebt werden.

Die Idee einer globalen Gesellschaft auf dieser Basis scheint jedoch bislang leider noch eine Zukunftsvision zu sein.

Ein wesentlicher Beitrag, um daran etwas zu verändern und die Zukunft zu gestalten, wäre es, Kinder und Jugendliche mit relevanten Schlüsselkompetenzen auszustatten. Hierzu gehören unter anderem inter- und transkulturelles Wissen, Wertschätzung, Selbstbewusstsein und Demokratiefähigkeit. Kurz gesagt: mündige, demokratiefähige Bürgerinnen und Bürger, die im aktuellen Jahrtausend mit den im vergangenen Jahrtausend geschaffenen Problemen kreativ und gemeinschaftlich umgehen und diese konstruktiv und zielorientiert lösen können.

Hierzu bedarf es „soft skills“ – wesentliche Faktoren für ein Miteinander, bei dem alle als eine weltbürgerliche Gemeinschaft die Zukunft gemeinsam, kooperativ und kreativ gestalten. Oder in „hard facts“ formuliert:

  • Wissenstransfer entspricht dem interkulturellen und interdisziplinären Austausch von Wissen und Informationen. Dieses Wissen schafft Verständnis. Verständnis, das Grenzen in den Köpfen auflöst und Raum für einen gemeinschaftlichen und gleichwertigen Umgang entstehen lässt.
  • Transparenz entspricht dem offenen und aufrichtigen Umgang miteinander. So entstehen Respekt und Wertschätzung – die Grundlage für ein Miteinander auf gleicher Augenhöhe.
  • Vernetzung entspricht der Begegnung, der Interaktion, der Kommunikation, dem Austausch von Gedanken, Ideen, Ängsten, Sorgen, Wünschen. So entsteht Nähe. Ein ganz wesentlicher Aspekt zwischenmenschlicher Beziehungen.

Die Vermittlung dieser Faktoren und die Ausstattung der Kinder und Jugendlichen mit den entsprechenden Schlüsselkompetenzen sollte in der Schule stattfinden. Hier wird zwar schon längere Zeit das Lernen mit Herz, Kopf und Hand gefordert, doch muss vielleicht Schule einfach neu gedacht werden, um Worten auch Taten folgen zu lassen?

Doch die Schule ist nur eine Etappe beim Übergang der Kinder vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen. Es ist auch ein Übergang von der Schule zum Beruf. Die (Fort)Bildung sollte deshalb im Ausbildungsbetrieb und künftigem Unternehmen weiter etabliert werden.

Hier setzt das Projekt „Starwalker“ an…